Rosenpflücken in der Provence

In Roumoules, auf der Hochebene von Valensole, züchtet Emmanuelle Ravel Rosen. Nicht irgendeine Rose! Die Zentifolie, die Parfümeuren wohlbekannt ist. Mit der Hilfe ihrer Pflücker erntet sie diese herrlich duftende Blume im Juni. Wir haben sie dabei begleitet.
Von Caroline Taret

Emmanuelle Ravel hat sich mit uns morgens um 8 Uhr auf ihren Feldern in Roumoules verabredet. Als wir uns dem Betrieb nähern und die ersten Sonnenstrahlen erscheinen, fällt uns eine Personenreihe auf, die bereits vor den Rosenalleen auf den Feldern in Position steht. Es sind die Pflücker, die mit ihrem Ballett beginnen: Eine Stunde lang gehen sie linienförmig zwischen den Rosenstöcken hin und her, um die geöffneten Blüten ganz vorsichtig zu pflücken und sie in ihre Tasche zu legen. Der Handgriff ist präzise, um die Rose nicht zu beschädigen. Sämtliche Generationen sind auf den Feldern anzutreffen und bewahren die alte Tradition des händischen Pflückens in der Provence, sowohl auf Jasminfeldern als auch auf Rosenfeldern. Beim Pflücken herrscht gute Laune und der Duft des subtilen Parfums der „Centifolia“ vor, wie sie die Rose nennen. Emmanuelle betont, wie wichtig es ist, die Rose bei Tagesanbruch zu pflücken, um ihre Frische zu bewahren: Und tatsächlich werden Tausende von Blütenblättern daraufhin in einem Kühlraum gelagert, bevor sie gewogen und zum CRIEPPAM transportiert werden, das sich eine Autostunde entfernt befindet. Dort findet der Destillationsvorgang statt, der nie später als einen Tag nach dem Pflücken vorgenommen wird, um die Frische der Blütenblätter stets zu erhalten. Sie werden hier zu Blütenwasser oder Rosen-Concrète verarbeitet und für die Herstellung von Parfums oder in wertvollen Kosmetikprodukten verwendet. Es greifen verschiedene Arten von Know-how ineinander, um den Duft der Rosen der Provence zu bewahren. Ein kulturelles Erbe, das Sie in unserem Video entdecken können!

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